Lesereihe in der KÜCHE
HAPPEN FÜRS HIRN
Autoren lesen über unser Essen
DIE KÜCHE im SPEISEZIMMER wird zum Lesezimmer. Einmal monatlich ist unser Restaurant für eine Esskultur der besonderen Art geöffnet: Autorinnen und Autoren lesen aus ihren Büchern. „Happen fürs Hirn" ist Sarah Wieners Lesereihe, die sich mit Lebensmitteln und all ihren Aspekten intellektuell auseinander setzen möchte. Schließlich beginnt die Ernährung nicht erst auf dem Teller, der vor einem steht.
Im Lesezimmer zu Gast sind engagierte Schauspieler, investigative Journalisten und Autoren, die Selbstversuche bei der Ernährungsumstellung unternommen haben und darüber berichten.
Am Dienstag, 15. Mai 2012, um 19 Uhr sind Tatort-Kommissar Andreas Hoppe und Autorin Jacqueline Roussety mit „Allein unter Gurken" im SPEISEZIMMER zu Gast.
Wie schafft man es, nur das zu essen, was in der Nähe wächst? Und wie kommt man überhaupt an gutes Fleisch aus der Region? Die beiden Autoren haben den kulinarischen Selbstversuch unternommen, sich nur mit Lebensmitteln zu ernähren, die aus einem Umkreis von 100 km stammen. Das war mit vielen Hindernissen verbunden – wie die beiden humorvoll in ihrem Buch beschreiben.
Expertenwissen zur Lesung liefert Helmut Querhammer von Bioland. Er weiß, was es bedeutet, wenn ein Stück Fleisch auf den Teller kommen soll.
Alle Termine im Überblick:
- Die., 15. Mai – Jaqueline Roussety, Andreas Hoppe und Herr Querhammer von Bioland zum Thema nachhaltiger Fleischkonsum
- Die., 26. Juni - Franz-Theo Gottwald mit „Esst anders!“
Die Eintrittskarten für die Lesungen gibt es im Restaurant DAS SPEISEZIMMER sowie in allen Filialen der Buchbox. Der Erlös kommt der Sarah Wiener Stiftung „Für gesunde Kinder und was Vernünftiges zu essen“ zu Gute. Wer ein Ticket an der Abendkasse reservieren möchte, schreibt eine Mail an lesereihe(at)sarahwiener.de.
Andreas Hoppe und Jacqueline Roussety "Allein unter Gurken"
Bio war gestern – jetzt ist regional essen angesagt. Doch wie schafft man es, nur das zu essen, was in der Nähe wächst? Ruft da gleich der Schrebergarten? Und gibt’s im Winter mehr als Kraut und Rüben? Andreas Hoppe hat es ausprobiert. Und entdeckt, wie köstlich ein gutes Gewissen ist – auch ohne gleich perfekt zu sein.
100 Kilometer. Das ist der Radius, aus dem Essen mit dem Siegel »regional« stammen sollte. Denn klimaneutral und ökologisch korrekt reicht nicht mehr. Wer im Winter in eine Südfrucht beißt, sollte sich fast schon schämen – Pastinake und Löwenzahn sind angesagt. Andreas Hoppe hat ausprobiert, ob es für Normalsterbliche machbar ist, konsequent regional zu essen – und vor allem, ob es schmeckt. Und er stellt fest: »local food« ist alltagstauglich, macht einen Heidenspaß, und man kann vor allem grandios scheitern. Denn wie kommt man nach einem Zehn-Stunden-Drehtag an Tomaten aus der Region? Muss man wirklich seinen Balkon mit Gurken begrünen, oder tut’s auch der Wochenmarkt? Und was, wenn die Lust auf einen Espresso überhand nimmt? Ein kulinarischer Selbstversuch mit Hindernissen – amüsant und gut fürs Gewissen. (KLAPPENTEXT)
Leseprobe
Eine Leseprobe vom Pendo Verlag finden Sie hier.
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